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18.04.2004
Über die Risiken der Ich-AG

Von Dr. Peter Müller
(Auszug! Den ganzen Bericht gibt´s hier)

Neustadt - Es war am Ostersonntag eine gelungene Premiere gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen für das neue Programm des "Hausmannes" Klaus Wührl aus Bayreuth, welches er in Neustadt präsentierte. Zum anderen für die "Fabrik" auf dem Weg zu einem neuen Image als Kleinkunstbühne (...) Und da hatte sie mit Klaus Wührl als "jungem Nachwuchskünstler" (...) einen tollen Griff getan. "Der Hausmann" weiß wovon er spricht, weil er (...) mit wachem Blick die kleine und große Politik, den Menschen als solchen und die normalen kleinen Leute auf der Straße beobachtete und dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags - auch in der Weltpolitik - assoziativ neue Visionen und Utopien entgegen setzte. Ironisch bis zynisch kommentiert er die visionäre Kraft und intellektuelle Größe nicht nur seines Publikums, sondern vor allem auch der gesellschaftspolitischen Vordenker (...) Scharfsinnig und scharfzüngig, eloquent und schlagfertig, tempo- und geistreich, war der Abend in der Fabrik.

Quelle: Neue Presse,
Coburg, vom 13. April 2004

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